Frauenfokus 2000 Europäische Rechtsprechung

Frauenfocus 2000
3) Beispiele europäischer Rechtsprechung
Dass auch europäische Gerichte bereits mit dem islamischen Recht liebäugeln, zeigen haarsträubende Urteile in Mordfällen wie jenem Fall eines Türken in Deutschland, der seine Schwester umgebracht hatte, weil sie die "Familienehre" verletzt hatte. Dass der Mann sie für schwanger gehalten hatte, wurde offenbar als mildernder Umstand gewertet. Vielleicht hielt der ehrenwerte Richter eine Schwangerschaft auch für einen legitimen Mordgrund.

Der Mann wurde freigesprochen.


Das Urteil passt sich der "Ehrenmord"praxis in islamischen Ländern an, wo sie weitgehend straffrei ist. Es überbietet noch die Rechtspraxis der Türkei, wo auf dieses Verbrechen nur ein Achtel der Strafe für Mord steht.
 
Ein anderer, ein Iraner, wurde vom BGH des Mordes an seiner Frau freigesprochen, weil er 'keine unnötige Grausamkeit' angewandt habe. Der Mann hatte die Frau mit 56 Messerstichen getötet. Das ist angewandtes Scharia-Recht. Die Scharia schreibt die angemessene Brutalität bei der Ermordung durch Steinigung vor: Die Steine dürfen nicht zu gross sein, damit der Tod nicht gleich eintritt, und nicht zu klein.
 
Oder wenn eine Schweizer Zeitung überlegt, ob im Fall eines sogenannten "Beziehungsdelikts", sprich Tötung der Freundin, letztere zur Öffentlichkeit gehört! Merke: die Frau ist Privatbesitz des Mannes, ihre Tötung betrifft kein öffentliches Interesse!
 
Auch der türkische Vater, der seine Tochter spitalreif schlägt, weil sie allein ausgeht und der nicht weiss, wieso er vor Gericht steht, kann auf das Wohlwollen der Schweizer Justiz zählen, die ihn lediglich auf Bewährung verurteilt, verbunden mit der Ermahnung, das solle auch der Tochter eine Lehre sein! Was für eine? Und die Gerichtsberichterstatterin meint, solche Fälle gehörten eigentlich nicht vor Gericht.
Sollen solche "Familienkonflikte" vielleicht durch die Scharia geregelt werden?
 
Hier setzen sich Rechtsvorstellungen durch, die aus einer mittelalterlichen Feudalgesellschaft stammen könnten. Was das islamische Recht für Frauen vorsieht, lässt sich in den Ländern des real existierenden Islam klar erkennen.
 
Barbarische Sitten und Bräuche
Von der Genitalverstümmelung über die Zwangsverheiratung, von der lebenslänglichen Einsperrung in den Harem (vgl. Renate Golombek: "Der Islam, Anatomie einer unbarmherzigen Religion" bis zur Steinigung wegen angeblichen Ehebruchs sind alle Arten von Freiheitsberaubung und Torturen das Schicksal von Frauen unter dem Scharia-Islam.
 
Dass die in Schwarzafrika, Sudan und Ägypten praktizierte Beschneidung der Mädchen ein vorislamischer "Brauch" sei wie auch die Steinigung, ändert nichts daran, dass diese grauenhaften Praktiken unter islamischen Regimen oder in vorwiegend islamischen Ländern üblich und legal sind. Denn sie stimmen mit dem Frauenbild von Koran und Scharia überein. Von einer islamischen Bewegung gegen diese Praktiken ist nichts bekannt.
 
Die Minderwertigkeit der Frau ist fester Bestandteil der islamischen Glaubenswelt. Der Koran stellt den Mann über die Frau und stattet ihn mit Einsperrungs- und Züchtigungsrecht aus. In der Überlieferung der Aussagen und Taten Mohammeds, den Hadiths, heisst es: "Ihr Frauen! Die meisten von euch sind Brennholz für die Hölle, weil ihr viel herumnörgelt, euch beschwert und das Sippenrecht verwerft."
 
Die Frauen hatten offenbar schon zu Mohammeds Zeiten allen Grund, dieses obskure "Recht" zu verwerfen, das angeblich besser sein sollte als das bisherige. Mohammed, der die Lage der Frauen verbessert haben soll, hat in Wahrheit sämtliche früheren Rechte für sie abgeschafft. Es stimmt nicht, dass die Frauen vorher rechtlos waren. So gab es zum Beispiel vor Mohammed Polyandrie.
 
Mohammed: "Wenn eine Frau den Vorwurf, ein dummes Geschöpf zu sein, loswerden will, muss sie ihrem Mann dienen."
 
Der Koran kennt zwar eine Gleichheit der Geschlechter vor Allah, nicht aber die Gleichheit der Frau vor dem Mann. Auf Erden hat sie nichts zu lachen, wo strikte Geschlechtertrennung herrscht, Geschlechtsapartheid, wie in Saudi-Arabien und dem Iran. Und auch die Paradiesvorstellungen Mohammeds, wonach auf den Gläubigen 70 Jungfrauen warten, dürften eher einer Bordellfantasie entsprungen sein als einer frauenfreundlichen Mentalität.
 
Ein Mann darf bis zu vier Frauen haben, eine Muslima darf nur einen Mann heiraten. Im November 2001 schlug ein italienischer Politiker vor, in Italien die Polygynie einzuführen! Und die Beschneidung in chirurgisch "sauberer" Form im Krankenhaus steht laut Umberto Eco zur "Debatte."
 
Eco meint auch, man solle keine "Tragödie" daraus machen, wenn ein Mädchen den Tschador trägt, "wenn es ihr gefällt". Wehe, es gefällt ihr nicht - das sind dann die "Familientragödien", von denen wir in der Zeitung lesen.
Der Koran erlaubt Männern, ihre Frauen zu schlagen. "Und wenn ihr befürchtet, dass eure Frauen sich auflehnen, dann vermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie." (Sure 4/34)

Was der Koran ansonsten noch zur ehelichen Gewalt zu bieten hat, findet sich unter Sure 2,223: "Die Frau ist ein Acker, den der Mann bestellen kann, wann und wie immer er will." Eine Einladung zur Vergewaltigung!
 
Die Verschleierung der Frau signalisiert, dass sie sexuell nicht verfügbar ist. Frauen ohne Kopftuch werden auch hierzulande häufig Ziel von Belästigungen. Das Kopftuch bedeutet keineswegs individuelle Freiheit der Kleidung, sondern ist ein islamistisches Symbol für die Unfreiheit der Frau. Im Kopftuchstreit, der auch an deutschen Schulen stattfindet ("Emma" berichtete darüber ausführlich), machen sich auch deutsche Schulleiter zu Komplizen und Wegbereitern der Islamisten. Es waren Islamisten, die Frauen das Kopftuch in die Stirn genagelt haben.
 
In der laizistischen Türkei, in der Religion und Staat (noch!) getrennt sind, ist das Kopftuch in öffentlichen Institutionen nicht erlaubt. Allerdings ist das türkische Staatssystem von den Islamisten bereits stark unterwandert und trägt alle Züge einer asiatischen Despotie. (vgll. Rolf Stolz: „Kommt der Islam?"
 
Ein finsteres Kapitel ist die sog. "Familienehre", von der moslemische Mädchen heimgesucht werden. Lehrerinnen, die türkische Schülerinnen unterrichten, können ein Lied singen von diesen "Bräuchen" der patriarchalen Familie, die Töchter gegen ihren Willen zu früher Heirat zu nötigen, notfalls mit Gewalt und Todesdrohung durch Väter und Brüder.

9.7.10 16:41

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